Nadja Greisdorfer Nadja Greisdorfer

Pferdesenioren: Lebensqualität erhalten bei Arthrose, Steifheit und Co.

„Der ist ja schon in Rente“ – diesen Satz hört man oft in Zusammenhang mit älteren Pferden, die nicht mehr geritten werden. Doch Rente sollte niemals Stillstand bedeuten. Als Besitzerin eines 32-jährigen Quarter-Wallachs namens Jeff weiß ich aus erster Hand: Das Alter ist keine Krankheit, sondern ein Zustand, der ein angepasstes Management und ein feines Gespür für Biomechanik erfordert.

Mein Jeff erinnert mich täglich daran, dass Mobilität im Alter direkt mit schmerzfreier Bewegung verknüpft ist. In meiner Arbeit unterstütze ich Besitzer dabei, die typischen Alterserscheinungen nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern aktiv die Lebensqualität zu verbessern.

„Der ist ja schon in Rente“ – diesen Satz hört man oft in Zusammenhang mit älteren Pferden, die nicht mehr geritten werden. Doch Rente sollte niemals Stillstand bedeuten. Als Besitzerin eines 32-jährigen Quarter-Wallachs namens Jeff weiß ich aus erster Hand: Das Alter ist keine Krankheit, sondern ein Zustand, der ein angepasstes Management und ein feines Gespür für Biomechanik erfordert.

Mein Jeff erinnert mich täglich daran, dass Mobilität im Alter direkt mit schmerzfreier Bewegung verknüpft ist. In meiner Arbeit unterstütze ich Besitzer dabei, die typischen Alterserscheinungen nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern aktiv die Lebensqualität zu verbessern.

Wenn der Körper „einrostet“: Arthrose und Steifheit

Im alternden Pferdekörper verändern sich die Gewebestrukturen. Die Elastizität der Faszien nimmt ab und degenerative Prozesse wie Arthrose machen sich bemerkbar. Oft beginnt es schleichend: Das Pferd wirkt nach dem Aufstehen oder in der ersten Lösungsphase massiv fest. Diese Steifheit ist häufig ein Zeichen dafür, dass die Gelenkschmiere zähflüssiger geworden ist und die Muskulatur versucht, instabile Gelenke durch Schutzspannung zu sichern.

Taktunreinheiten und unspezifische Lahmheit deuten

Viele Senioren zeigen eine unspezifische Lahmheit, die mal da ist und mal wieder verschwindet. Oft ist es eine Taktunreinheit, die besonders auf hartem Boden oder in engen Wendungen auffällt.

Bei Pferden wie meinem Jeff ist es entscheidend, diese Signale frühzeitig zu erkennen. Eine Taktunreinheit ist oft der Vorbote einer größeren Problematik. Durch gezielte manuelle Griffe und sanftes Bewegungstraining können wir hier gegensteuern, bevor das Pferd in eine massive Schonhaltung verfällt.

Ganzheitliche Unterstützung für den Senior

In meiner Arbeit kombiniere ich verschiedene Ansätze, um den Senior-Partner fit zu halten:

  1. Gezielte Massage: Wir lösen die typischen Kompensationsverspannungen, die durch Arthrose-Schübe entstehen. Eine bessere Durchblutung hilft, Entzündungsprodukte im Gewebe abzutransportieren und die Muskulatur geschmeidig zu halten.

  2. Mobilisation statt Stillstand: Wenn ein altes Pferd nur noch auf der Koppel steht, versteift es oft schneller. Kurze, biomechanisch korrekte Einheiten an der Hand helfen, die Gelenke „zu ölen“, ohne sie zu überlasten.

  3. Mentale Präsenz: Senioren brauchen Zuwendung. Die achtsame Berührung senkt den Stresslevel und gibt Pferden wie Jeff das Gefühl, weiterhin ein wertvoller Teil des Teams zu sein.

Unterstützung im Alltag: Wärme und Vitalstoffe

Neben der manuellen Arbeit und dem gezielten Bewegungstraining gibt es wertvolle Hilfsmittel, die den Stoffwechsel und die Gelenke deines Seniors täglich unterstützen können. Ich empfehle hier gerne Ansätze, die die Regeneration fördern:

  • Wärmemanagement: Produkte wie Back on Track Gamaschen oder Decken nutzen die reflektierte Körperwärme (Infrarotstrahlung), um die Durchblutung zu fördern. Besonders bei chronischen Prozessen wie Arthrose kann diese konstante Wärme helfen, die Steifheit zu reduzieren und die Gelenke geschmeidig zu halten.

  • Gezielte Fütterung: Zur Unterstützung des Bindegewebes und der Gelenkschmiere hat sich die Gabe von MSM-Pulver (organischer Schwefel) bewährt. Auch spezifische Kräuter (z.B. mit Teufelskralle oder Weiderinde) können unterstützend gegeben werden, um Entzündungsprozesse im Körper sanft zu begleiten und die Bewegungsfreude zu fördern.

Jeff als Lehrmeister: 32 Jahre und motiviert

Mein Quarter-Wallach Jeff ist mein bester Beweis. Er zeigt mir deutlich: Werden die Muskeln geschmeidig gehalten und die Gelenke sanft mobilisiert, bleiben auch die Augen wach. Er galoppiert auch mit 32 noch freudig über die Koppel, weil wir seine Steifheit ernst nehmen und seinen Körper laufend unterstützen.

Gerne besuche ich dich und deinen Senior in Niederösterreich oder Wien, um einen individuellen Plan zu erstellen. Denn jedes Pferd verdient einen goldenen Lebensabend - so schmerzfrei wie möglich.

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Massage und Psyche: Wenn Berührung die Seele des Pferdes bewegt

In meiner Arbeit als PHYSIO-FIT Trainerin und Tiermasseurin begegnet mir oft die Frage: „Ist Massage nicht eigentlich nur Wellness?“ Meine Antwort darauf ist ein klares Nein. In meiner Diplomarbeit am ITP habe ich mich intensiv mit der wissenschaftlichen und emotionalen Schnittstelle zwischen der klassischen Massage und der Psyche des Pferdes befasst. Die zentrale Erkenntnis: Massage ist ein Dialog, der weit über die Muskulatur hinausgeht.

Mir begegnet oft die Frage:: „Ist Massage nicht eigentlich nur Wellness?“ Meine Antwort darauf ist ein klares Nein. In meiner Diplomarbeit habe ich mich intensiv mit der wissenschaftlichen und emotionalen Schnittstelle zwischen der klassischen Massage und der Psyche des Pferdes befasst. Die zentrale Erkenntnis: Massage ist ein Dialog, der weit über die Muskulatur hinausgeht.

Das Erbe des Fluchttiers: Warum Entspannung Schwerarbeit ist

Um zu verstehen, wie Massage auf die Psyche wirkt, müssen wir die Evolution betrachten. Das Pferdegehirn ist darauf programmiert, kleinste Reize sofort als Gefahr einzustufen. Die periphere Wahrnehmung und die motorische Koordination sind auf Flucht ausgelegt.

Stress, Angst oder traumatische Erlebnisse manifestieren sich physisch. Das Gewebe „merkt“ sich den Stress. Wenn ein Pferd im Kopf nicht loslassen kann, wird der Sympathikus (Kampf- oder Flucht-Modus) zum Dauerzustand. In diesem Modus wird die Verdauung gedrosselt, der Puls steigt und die Muskulatur steht unter einer Grundspannung, die reelle Losgelassenheit unmöglich macht.

Die Sprache der Berührung: Kommunikation mit dem Nervensystem

In meiner Diplomarbeit habe ich untersucht, wie wir über manuelle Techniken das autonome Nervensystem beeinflussen können. Durch gezielte, achtsame Berührung aktivieren wir den Parasympathikus – den Gegenspieler des Stresses, der für Erholung, Regeneration und den Aufbau von Energiereserven zuständig ist.

  • Aktivierung der Selbstheilung: Eine Massage senkt die Herz- und Atemfrequenz und fördert die viszerale Wirkung (über die Segmentalreflektorik werden sogar innere Organe positiv beeinflusst).

  • Vom Misstrauen zum Vertrauen: Ich habe selbst erfahren, was es bedeutet, vor einer „Mauer aus Misstrauen“ zu stehen. Bei einem Pferd mit schwierigem Charakter war es nicht das Training, das den Durchbruch brachte, sondern die respektvolle Berührung. Massage baut eine emotionale Verbindung auf, die die Basis für jedes weitere Training sein kann.

  • Typgerechte Massage: Jedes Pferd ist eine Persönlichkeit. Ich passe die Massagegriffe individuell an den Charakter an – ein sensibles Vollblut braucht eine andere Ansprache als ein introvertierter Haflinger.

Massage als Detektivarbeit: Ursachenforschung im Gewebe

Als „Detektivin“ nutze ich die Massage auch zur Befundung. Verklebte Faszien (die zu 60–70 % aus Wasser bestehen) verlieren ihre Gleitfähigkeit und senden Schmerzsignale an das Gehirn. Durch manuelle Techniken – Streichen, Kneten, Reiben – lösen wir diese mechanischen Blockaden. Doch der eigentliche Erfolg stellt sich ein, wenn das Pferd während der Behandlung beginnt zu kauen, zu gähnen oder tief abzuschnauben. Das sind die Zeichen, dass sich Stress gelöst haben.

Wissenschaftlich belegt: Die messbare Wirkung von Massage

In meiner Diplomarbeit habe ich die aktuelle Forschungslage analysiert, die die Wirksamkeit manueller Techniken zunehmend bestätigt. Studien zeigen, dass bereits kurzzeitige Massagen von 15 bis 30 Minuten die Herzfrequenzvariabilität (HRV) positiv beeinflussen und den Cortisolspiegel senken können – ein klarer Beweis für die Stressreduktion. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass das PHYSIOFIT Konzept auf validen physiologischen Prozessen beruht: Wir senken nachweislich die Schmerzintensität und fördern die Regeneration, was die Massage zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen Pferde-Rehabilitation macht.

In meiner mobilen Arbeit in Wien und Niederösterreich ist die Massage daher fester Bestandteil. Wenn wir die Psyche über den Körper erreichen, legen wir den Grundstein für ein Training, das auf Vertrauen basiert.

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Trageerschöpfung beim Pferd: Wenn das System „Rumpfträger“ kollabiert

In meiner täglichen Arbeit begegnet mir ein Krankheitsbild immer häufiger, das oft erst erkannt wird, wenn es fast schon zu spät ist: die Trageerschöpfung. Es ist ein schleichender Prozess, bei dem das Pferd die physische Fähigkeit verliert, das Reitergewicht gesund zu kompensieren.

Bei den Pferden die mir vorgestellt werden sehe ich ein Krankheitsbild immer wieder: die Trageerschöpfung. Es ist ein schleichender Prozess, bei dem das Pferd die physische Fähigkeit verliert, das Reitergewicht gesund zu kompensieren.

Was passiert bei einer Trageerschöpfung?

Das Pferd besitzt kein Schlüsselbein. Der Rumpf ist lediglich über ein komplexes Geflecht aus Muskeln, Sehnen und Faszien (den sogenannten Rumpfträgersystemen) zwischen den Schulterblättern aufgehängt. Ein gesundes Pferd trägt seinen Rumpf durch die Kraft der Rumpfträgermuskulatur (M. serratus ventralis als wichtigster Tragemuskel) aktiv zwischen den Schulterblättern nach oben. Bei der Trageerschöpfung passiert das Gegenteil: Der Brustkorb sinkt ab und rotiert nach vorne-unten.

Man kann sich das wie eine Wippe vorstellen: Wenn das vordere Ende (der Brustkorb) absinkt, verändert sich die gesamte Statik. Dies führt oft zu einer optischen Veränderung, die als Karpfenrücken wahrgenommen wird – eine Aufwölbung in der Lendenpartie, die jedoch keine echte Kraft darstellt, sondern eine reine Kompensationsspannung ist, um das Absinken des Rumpfes abzufangen.

Die Folgen sind fatal: Die Wirbelsäule sackt ab, die Dornfortsätze kommen sich gefährlich nahe (Kissing Spines Gefahr) und die Vorhand wird massiv überlastet.

Die Detektivarbeit: Woran erkennst du die Erschöpfung?

Als Trainer für PHYSIOFIT ist die ganzheitliche Beurteilung ein wichtiges Werkzeug. Es gibt klare Indikatoren, auf die ich bei einem Check achte:

  • Exterieur-Veränderungen: Ein ausgeprägter „Axthieb“ vor dem Widerrist, ein hängender Rücken oder eine deutlich sichtbare Kuhle hinter der Schulter. Das Pferd steht einen großen Teil der Zeit rückständig, also die Vorhand nach hinten unter den Körper, um den Rumpf mechanisch zu stützen, statt ihn muskulär zu tragen.

  • Bewegungsmuster: Das Pferd wirkt „vorlastig“, stolpert häufig, zeigt Taktfehler oder eine allgemeine Unlust an der Bewegung. Manche Pferde werden „laut“ (Widersetzlichkeit), andere ziehen sich völlig in sich zurück.

  • Psychische Komponente: Wie ich in meiner Diplomarbeit über Massage und Psyche dargelegt habe, führt körperliche Überforderung oft zu mentalem Stress. Ein trageerschöpftes Pferd ist oft dauerhaft im „Überlebensmodus“.

wie kommt mein pferd da raus?

Die gute Nachricht: Trageerschöpfung ist oft reversibel. Doch es braucht einen radikalen Umstieg im Training. Ein bloßes „Viel vorwärts-abwärts“ reicht hier nicht aus und kann das Problem sogar verschlimmern, wenn das Pferd dabei nur auf die Vorhand fällt.

  1. Lösende Körperarbeit: Mittels manueller Techniken und Massage lösen wir die massiven Kompensationsverspannungen. Wir müssen dem Gewebe zeigen, dass es loslassen darf.

  2. Aktivierung der Rumpfträger: Durch gezieltes Bewegungstraining an der Hand und an der Longe lernen wir dem Pferd, den Brustkorb wieder aktiv anzuheben. Hierbei nutzen wir die Prinzipien der Geraderichtung.

  3. Entschlackung und Regeneration: Die betroffene Muskulatur ist oft übersäuert und minderversorgt. Manuelle Techniken helfen dabei, den Stoffwechsel zu aktivieren und das Gewebe zu „entschlacken“.

  4. Pausenmanagement: Ein erschöpftes System braucht Zeit. Wir arbeiten in Intervallen, die das Pferd fordern, aber nicht überfordern.

Fazit: Ursachenforschung statt Symptombekämpfung

Eine Trageerschöpfung entsteht nicht über Nacht. Sie ist das Resultat von unpassendem Equipment, falschem Training oder einer Überforderung der natürlichen Biomechanik. In meiner Arbeit helfe ich dir dabei, die Anzeichen frühzeitig zu deuten und einen Trainingsplan zu erstellen, der dein Pferd wieder in seine kraftvolle Mitte bringt.

Ein Pferd, das lernt, sich selbst zu tragen, gewinnt nicht nur seine Beweglichkeit zurück, sondern auch seine Ausstrahlung und Lebensfreude.

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Wer hilft wann? Tiermassage, Bewegungstraining, Osteopathie & Chiropraktik erklärt

Der Weg zur Balance: Pferdephysiotherapie, Osteopathie und Chiropraktik. Wer macht was?

Wer sein Pferd sportlich fördern, Höchstleistungen erwarten oder nach einer Verletzung wieder behutsam aufbauen möchte, stößt schnell auf eine Vielzahl an Therapeuten. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Ansätzen?

Wer sein Pferd sportlich fördern, Höchstleistungen erwarten oder nach einer Verletzung wieder behutsam aufbauen möchte, stößt schnell auf eine Vielzahl an Therapeuten. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Ansätzen? In Österreich ist die rechtliche Lage klar definiert: Die Diagnose und Behandlung von Krankheiten sowie invasive Eingriffe sind dem Tierärztegesetz unterstellt. Dennoch ist die Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und qualifizierten Trainern für das langfristige Wohl des Pferdes aus meiner Sicht essenziell.

Fundierte Ausbildung: Trainer „PHYSIOFIT Pferde in Balance“

Meine Arbeit basiert auf einer intensiven, zweijährigen Ausbildung „PHYSIOFIT Pferde in Balance“ am Institut für Tiergesundheit und Pferdeverstand (ITP). Nach dem Start des Lehrgangs im März 2024 folgte im März 2026 der erfolgreiche Abschluss mit der Diplomprüfung zum Physio-Fit-Trainer.

Diese Ausbildung umfasst weit mehr als klassisches Training. Sie beinhaltet die ganzheitliche Beurteilung des Pferdes in der Bewegung sowie die gezielte Evaluierung von Problemzonen bei Reit- und Fahrpferden. Die erlernten Techniken entsprechen dem Berufsbild des Tiermasseurs und Tierbewegungstrainers der WKO. Damit arbeite ich auf Basis eines freien Gewerbes gemäß der österreichischen Gewerbeordnung, stets unter strikter Beachtung der Grenzen des Tierärztevorbehalts.

Was ist der Unterschied in der Herangehensweise?

Um die richtige Unterstützung für das eigene Pferd zu wählen, hilft ein Blick auf die unterschiedlichen Schwerpunkte:

  • Chiropraktik: Der Fokus liegt hier primär auf der Wirbelsäule und dem Nervensystem. Ein Chiropraktiker sucht nach "Subluxationen" (eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken) und löst diese durch schnelle, gezielte Impulse. Intervalle: Oft wird hier in akuten Phasen 1–2 Mal kurz hintereinander gearbeitet, danach folgen Kontrollen meist in größeren Abständen (3–6 Monate), sofern keine akuten Probleme auftreten.

  • Osteopathie: Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der das Pferd als zusammenhängendes System betrachtet wird. Durch gezielte, meist sehr feine Handgriffe werden Bewegungseinschränkungen in Gewebe, Gelenken und Organen aufgespürt und gelöst – dazu gehört auch die craniosacrale Arbeit, die sich mit den feinen Bewegungen von Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein beschäftigt. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen und das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Intervalle: Da der Körper Zeit braucht, um auf die Umstellung zu reagieren, liegen zwischen den Sitzungen oft 4–8 Wochen.

  • Pferdephysiotherapie: Hier liegt der Schwerpunkt auf dem gesamten Bewegungsapparat – Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien. Durch gezielte Übungen, Mobilisation und manuelle Techniken werden Schmerzen reduziert und Bewegungsabläufe verbessert. Ziel ist es, den Körper in seiner natürlichen Funktion zu unterstützen und langfristig gesunde Bewegung zu fördern. Intervalle: Physiotherapie ist oft ein Prozess. In der Rehabilitation können wöchentliche Termine sinnvoll sein, in der Prävention kann ein Rhythmus von 4–12 Wochen sinnvoll sein, um das Training optimal zu unterstützen.

  • Tiermassage & Bewegungstraining (Mein Fokus): Mittels manueller Techniken, gezielter Geraderichtung und lösender Körperarbeit wird die Beweglichkeit optimiert.

    • Muskelaufbau: Gezielte Reize helfen, Muskulatur zu erhalten oder neu zu formen.

    • Regeneration: Körper und Geist werden entspannt, entschlackt und aktiviert.

    • Intervalle: Hier ist Kontinuität der Schlüssel. Je nach Trainingszustand oder Zielsetzung begleite ich Pferde wöchentlich oder in mehrwöchigen Zyklen, um den Trainingsfortschritt zu sichern.

Die Detektivin für die Ursachenforschung

In meiner Arbeit gehe ich als „Detektivin“ vor. Eine Verspannung im Rücken ist oft nur das Ende einer langen Kette. Mein Ziel ist es, durch die Kombination aus manueller Körperarbeit und biomechanisch korrektem Training die Ursache zu finden – sei es ein unpassender Sattel, eine Fehlbelastung oder eine alte Kompensation.

Durch die fundierte Anatomie-Kenntnis aus meiner Ausbildung erkenne ich Dysbalancen frühzeitig. So können wir präventiv gegensteuern, bevor aus einer kleinen Einschränkung ein echtes Problem wird. Mein Ziel in ist ein zufriedenes, ausbalanciertes Pferd, das seinen Aufgaben körperlich und geistig gewachsen ist.

Möchtest du mehr über das PHYSIOFIT Konzept für dein Pferd erfahren?

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